j o a c h i m _r ö m e r d r i n n e n
                               
startseite treibgut montagen draussen drinnen angewandt resonanzen kontakt/vita
drinnen ist das neue draußen* · das draußen drinnen erleben** · eine sache außerhalb bzw. innerhalb eines bezugsraumes***

rheinreisende 2017

helden in schubladen 2014

histarch 2010

bogen_bogen__tonne 2008

unterblicken II 2003

telefonkrackel seit 1995

 

* stilkolumne, zeit-magazin, 1.8.2016
** buchtitel über altenpflegeheime
*** was, wenn der bezugsraum mein
kopf ist?

nichts ist drinnen, nichts ist draussen; denn was innen, das ist aussen. goethe

drinnen. lange fäden durch meine arbeit. z.b. die spur des flusses. z.b. eine endlose krackelschleife. z.b. die schnitte des prinzips montage. räume, in denen ich die möglichkeit für ausstellungen bekam, forderten zunehmend ihr recht, mit ihnen und für sie zu arbeiten. ich verfolge teils über lange zeiträume hinweg work-in-progress-spuren, arbeite an serien oder mit über jahre hinweg gesammelten materialien. rubrizierung der eigenen arbeiten: treibgut, montagen, draussen und der rest: drinnen – weil drinnen gemacht für drinnen. selten für den white cube: für bürgerzentren, kirchen, brückenhohlkörper oder zur selbstvergewisserung und zum intimen blättern im atelier. ich kann nicht verkaufen. für das, was ich mache, gibt es keinen markt. ich will mir keinen marktwert anlachen. erfolg ist wenn man trotzdem lacht. der anteil der vom verkauf ihrer arbeiten lebenden kolleg_innen bewegt sich im promille-bereich. kunst kommt nicht von verkaufen können, verkaufen können nicht von kunst. ich muss, wie jeder und jede andere, mein haupt zu markte tragen. ob das, was ich künstlerisch treibe, brauchbar ist, lese ich lieber an den gesichtern von besuchenden meiner ausstellungen ab, als von meinem kontostand. idealismus? wenn ja, dann bitte mehr davon.

                                                           
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