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land-art – schmerzhafte begegnung zweier welten, grausam und zärtlich zueinander, erhebend und zugleich erhaben sinnlos*

wadden-tide 2014

eb & vloed 2011

bewegter wind 2010

windzeichnen 2009

footprints along a coastline 2008

hundsrose 2005

bohnenranken 2004

ans eingemachte 2004/2005

blauer montag 2003

unterblicken I 2002

raechen 2001/2002

 

* georg seeßlen
in: die zeit, 11.10.2012

 

an orten. stadt – land – fluss. draussen. arbeiten mit/aus vorgefundenem material. pures, zufriedenes, glücklich-schaffendes sein! land-art, environmental art – im deutschen gibt es keine gebräuchlichen begriffe für solches treiben. ist mein künstlerisches tun da draussen noch installationskunst oder schon land-art. mich selbst beim arbeiten und die arbeiten wind und wetter aussetzen. oder: vorgefertige objekte aus nicht vor ort gefundenem material im städtischen raum installieren. "kunst im öffentlichen raum".
wenn ich gegangen bin, die arbeiten zurücklassend, liefere ich sie neben den naturgewalten auch der gefahr der (mutwilligen) zerstörung aus. fast jeder urbane oder ländliche ort wird von menschen benutzt und/oder von ihnen beansprucht. begebe ich mich dort künstlerisch hinein, muss ich mit reaktionen derer rechnen, die vor mir da waren oder die nach mir kommen. es gab arbeiten, wie zum beispiel "ans eingemachte", da war ich fast beleidigt, dass nicht ein graffiti, ein tag oder aufkleber darauf angebracht wurde. respekt vor meiner arbeit, oder ausdruck gähender gleichgültigkeit?

                                                           
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